Achtsamkeit
Mindfulness
Smṛti
स्मृति
Smṛti bedeutet auf Sanskrit „Erinnerung", „Rückbesinnung" oder „das, woran erinnert wird".
Smṛti bedeutet auf Sanskrit „Erinnerung", „Rückbesinnung" oder „das, woran erinnert wird". Im Kontext der Yoga- und kontemplativen Praxis ist es zur Bezeichnung der Qualität anhaltenden Gewahrseins des gegenwärtigen Moments geworden — die Fähigkeit, immer wieder zu erinnern, zu dem zurückzukehren, was gerade wirklich geschieht. Hinweis: Die direktere Sanskrit-Pāli-Wurzel von „Achtsamkeit" als modernem Konzept ist Sati (Pāli: सति) — der Begriff, der in der buddhistischen Vipassanā-Tradition verwendet wird, um bloße, nicht-reaktive Aufmerksamkeit auf die gegenwärtige Erfahrung zu bezeichnen. Smṛti ist sein Sanskrit-Pendant mit der zusätzlichen Nuance von Erinnerung und treuer Rückbesinnung. Beide Begriffe beleuchten unterschiedliche Facetten derselben wesentlichen Qualität.
Verwurzelt in buddhistischen Meditationspraktiken und heute weit in den zeitgenössischen Yoga integriert, bezieht sich Achtsamkeit auf die Praxis, der gegenwärtigen Erfahrung — Gedanken, Emotionen, Körperempfindungen, Atem — bewusst und ohne Wertung oder Reaktivität Aufmerksamkeit zu schenken. Forschungsergebnisse belegen beständig ihre Wirksamkeit bei der Stressreduktion, Emotionsregulation, Konzentrationsverbesserung und Vertiefung des Selbstbewusstseins. Indem sie den Griff vergangener Bedauern und zukünftiger Ängste löst, kultiviert Achtsamkeit die geistige Freiheit, die daraus entsteht, einfach hier zu sein.
Während der Āsana werden die Schüler angeleitet, „das Gewahrsein auf den Atem und die direkten Körperempfindungen zu richten" — statt für einen imaginierten Beobachter zu performen. Achtsamkeit wird ebenso als Qualität gefördert, die in den Alltag getragen wird — Essen, Gehen, Sprechen, Zuhören — jede Aktivität eine Möglichkeit zur Aufmerksamkeit im gegenwärtigen Moment. Lehrende vermitteln, dass Achtsamkeit keine gelegentlich angewendete Technik ist, sondern eine Weise, der Erfahrung so verfügbar zu sein, wie sie wirklich ist.
Betonen Sie: „Achtsamkeit ist kein zu erreichender Sonderzustand, sondern das natürliche Gewahrsein, das immer verfügbar ist — nur vergessen." Die Praxis ist eine des Erinnerns: Bemerken, wenn der Geist gewandert ist, und ohne Selbstkritik zum gegenwärtigen Moment zurückkehren. Vermitteln Sie, dass Gedanken und Emotionen keine Hindernisse für Achtsamkeit sind — sie sind gerade ihr Gegenstand. Die Praxis besteht darin, sie zu beobachten, nicht zu eliminieren.
