Gleichmut
Equanimity
Upekṣā
उपेक्षा
Upekṣā bedeutet auf Sanskrit „Gleichmut“, „Gleichgültigkeit“ oder „Unparteilichkeit“.
Upekṣā bedeutet auf Sanskrit „Gleichmut“, „Gleichgültigkeit“ oder „Unparteilichkeit“. Es ist ein Geisteszustand, der von äußeren Umständen oder emotionalen Schwankungen (wie Freude oder Trauer, Lob oder Tadel) unberührt bleibt und inneren Frieden und Gleichgewicht bewahrt.
Es ist eine der Vier Unermesslichkeiten (Brahma Viharas) im Buddhismus und zielt darauf ab, Weisheit zu kultivieren, die Anhaftung und Abneigung überwindet und alle Wesen gleich betrachtet. Gleichmut ist ein entscheidendes Element, das zu tiefen meditativen Zuständen und zur Erleuchtung führt.
In der Meditationspraxis werden die Schüler angeleitet, Gedanken und Emotionen zu beobachten, wie sie entstehen, ohne sich darin zu verstricken. Während der Asanas (Posen) wird es als eine Praxis erwähnt, sowohl Komfort als auch Unbehagen so zu akzeptieren, wie sie sind. Lehrende erklären, wie Gleichmut die Widerstandsfähigkeit gegen täglichen Stress erhöht.
Betonen Sie, dass „Gleichmut nicht die Abwesenheit von Emotionen ist, sondern ein stabiler Geisteszustand, der sich der Emotionen bewusst ist, ohne von ihnen beherrscht zu werden“. Ermutigen Sie die Schüler, ihre mentalen Reaktionsmuster durch tägliche Praxis zu beobachten.
