Pancha Kosha (Die fünf Hüllen)
Pancha Kosha (The Five Sheaths)
Pañca Kośa
पञ्च कोश
Pañca Kośa bedeutet „fünf Hüllen" – die fünf ineinandergeschachtelten Schichten vom Groben zum Feinen, die das innerste Selbst (Ātman) verhüllen.
Pañca Kośa bedeutet „fünf Hüllen" – die fünf ineinandergeschachtelten Schichten vom Groben zum Feinen, die das innerste Selbst (Ātman) verhüllen. Es sind Annamaya (der Nahrungs- oder physische Körper), Prāṇamaya (der Vitalenergie-Körper des Atems), Manomaya (der Körper von Geist und Gefühl), Vijñānamaya (der Körper der Weisheit und Unterscheidung) und Ānandamaya (die Glückseligkeitshülle, dem Selbst am nächsten).
Das Modell zeichnet den Menschen als eine Reihe immer feinerer Hüllen, wie Lampen in Lampen, deren jede die vorige durchdringt. Yoga wird als Reise nach innen durch diese Schichten verstanden – Körper, Atem, Geist und Intellekt verfeinernd, bis das Gewahrsein in der Glückseligkeitshülle ruht und, jenseits ihrer, im Selbst, das alle fünf umkleiden. — Taittirīya Upaniṣad.
Āsana verfeinert die Annamaya-Hülle, Prāṇāyāma die Prāṇamaya, Meditation und Pratyāhāra die Manomaya und Vijñānamaya. Lehrende nutzen die Karte, um zu zeigen, dass die Praxis jede Schicht des Seins berührt, nicht nur den Körper. Sie bietet einen Rahmen, um zu verstehen, wo ein Schüler an einem gegebenen Tag „arbeitet".
Stellen Sie die Hüllen als ineinander verschachtelt und sich durchdringend dar, nicht als gestapelt oder getrennt – eine Veränderung in einer wirkt durch alle. Betonen Sie, dass die Koshas das sind, was abgetragen wird, um das Selbst zu enthüllen; sie sind die Reise, nicht das Ziel.
