Loslassen (Vairagya)
Letting Go (Vairagya)
Vairāgya
वैराग्य
Vairāgya bedeutet auf Sanskrit „Nicht-Anhaftung“, „Losgelöstheit“ oder „Abwesenheit von Leidenschaft“.
Vairāgya bedeutet auf Sanskrit „Nicht-Anhaftung“, „Losgelöstheit“ oder „Abwesenheit von Leidenschaft“. Im Yoga bezieht es sich auf die Praxis, die Anhaftung an bestimmte Objekte, Ergebnisse, vergangene Ereignisse, zukünftige Erwartungen oder sogar die eigenen Gedanken und Emotionen loszulassen und dadurch von ihnen frei zu werden.
Ein wesentliches Konzept zur Befreiung vom Leiden. Das Loslassen bringt geistige Ruhe und wahres Glück. Es geht nicht um Resignation, sondern um die Weisheit, die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind, und sich dem Fluss hinzugeben.
In Savasana (Totenhaltung) werden die Schüler angeleitet, „alle körperlichen Spannungen loszulassen“. In der Meditation werden Gedanken und Emotionen ermutigt, „losgelassen und beobachtet“ zu werden. Lehrende vermitteln, dass das Loslassen geistigen Raum schafft und neue Möglichkeiten eröffnet.
Betonen Sie, dass „Loslassen nicht bedeutet, gleichgültig zu sein, sondern Zuneigung zu haben, ohne davon gebunden zu sein“. Ermutigen Sie, mit dem Loslassen kleiner Anhaftungen zu beginnen.
