Yama & Niyama (Enthaltungen und Selbstdisziplinen)
Yama & Niyama (Restraints and Observances)
Yama (यम) / Niyama
नियम
Yama bedeutet auf Sanskrit „Zurückhaltungen“ und Niyama bedeutet „Befolgungen“.
Yama bedeutet auf Sanskrit „Zurückhaltungen“ und Niyama bedeutet „Befolgungen“. Sie sind die ersten beiden Glieder der Acht Glieder des Yoga und beziehen sich auf universelle moralische und ethische Prinzipien für die Interaktion mit der Gesellschaft und sich selbst.
Die Yamas umfassen Ahimsa (Gewaltlosigkeit), Satya (Wahrhaftigkeit), Asteya (Nicht-Stehlen), Brahmacharya (Enthaltsamkeit) und Aparigraha (Nicht-Besitzgier). Die Niyamas umfassen Saucha (Reinheit), Santosha (Zufriedenheit), Tapas (Askese/Selbstdisziplin), Svadhyaya (Selbststudium/Schriftenstudium) und Ishvara Pranidhana (Hingabe an Gott). Die Praxis dieser Prinzipien kultiviert geistige Reinheit und legt die Grundlage für tiefere Stufen des Yoga.
Wird in Yoga-Philosophiekursen oder Workshops ausführlich als Einführung in die Acht Glieder erklärt. Die Wichtigkeit, „Yoga-Ethik im täglichen Leben zu praktizieren“, wird betont. Lehrende vermitteln, dass ethisches Leben zu innerem Frieden und Glück führt.
Betonen Sie, dass „Ethik nicht nur Regeln sind, sondern Leitlinien für den Aufbau von Harmonie mit sich selbst, anderen und der Welt“. Ermutigen Sie die Schüler, die ethischen Aspekte ihrer Handlungen und Entscheidungen zu reflektieren.
