Schulterstand
Shoulder Stand
Sarvāṅgāsana
सर्वाङ्गासन
Sarvāṅgāsana setzt sich aus „Sarva“ (alle, ganz), „Aṅga“ (Glied, Teil) und „Āsana“ (Haltung/Pose) zusammen.
Sarvāṅgāsana setzt sich aus „Sarva“ (alle, ganz), „Aṅga“ (Glied, Teil) und „Āsana“ (Haltung/Pose) zusammen. Übersetzt als „Haltung aller Glieder“ und auch als „Königin der Asanas“ bekannt, ist es eine Umkehrhaltung.
Es wird angenommen, dass diese Haltung endokrine Drüsen wie die Schilddrüse und die Nebenschilddrüsen stimuliert und hilft, den Stoffwechsel und das hormonelle Gleichgewicht zu regulieren. Durch die Umkehrung der Schwerkrafteffekte fördert sie die Blut- und Lymphzirkulation und hilft bei der Reduzierung von Schwellungen und Müdigkeit. Sie bringt geistige Ruhe und Gelassenheit.
Legen Sie sich auf den Rücken, heben Sie beide Beine zur Decke, stützen Sie den unteren Rücken mit den Händen und balancieren Sie auf den Schultern, wobei der Körper in einer geraden Linie bleibt. Schaffen Sie eine starke Grundlage mit den Schultern und Ellbogen, um eine Nackenbelastung zu vermeiden. Das Legen einer Decke unter die Schultern kann den Nackendruck weiter reduzieren.
Priorisieren Sie das „Schaffen einer starken Grundlage mit Schultern und Ellbogen“ und das „Vermeiden von seitlichen Nackenbewegungen“, um den Nacken zu schützen. Wie beim Kopfstand gelten auch hier Kontraindikationen. Überprüfen Sie daher vorab den Gesundheitszustand der Schüler und raten Sie davon ab, die Haltung zu erzwingen, wenn Bedingungen vorliegen.
